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Felix Goldbeck wurde 1978 in Berlin geboren und machte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Knabenchor des Berliner Konzert-Chores.

Den ersten Oboenunterricht bekam er bei Nicola Heinze an der Musikschule Wilmersdorf.

 

Nach Abitur und Zivildienst in Berlin begann er 1999 das Oboenstudium  bei Prof. Jochen Müller-Brincken an der Hochschule für Musik in Würzburg.

 

2005 erhielt er dort sein künstlerisches Diplom mit der Note "sehr gut" und studierte anschließend in der Fortbildungsklasse.

 

Er belegte Meisterkurse u.a. bei Prof. Christan Wetzel und erhielt Unterricht bei Prof. Michael Niesemann (Professor für historische Oboeninstrumente an der Hochschule für Musik Würzburg) und Herrn Ralf-Jörn Köster (Solo-Oboist an der Staatsoper Nürnberg.)

 

Felix Goldbeck spielte als stellvertretender Solo-Oboist am Staatstheater Cottbus und als Solo-Oboist im Deutschen Kammerorchester Berlin und am Theater Ulm.

Am Landestheater Niederbayern in Passau übernahm er die Partie der Solo-Oboe als eigenständiger Bühnencharakter in der Produktion "Der Triumph" unter der Leitung von Wolfgang Katschner und Kobie van Rensburg.
Ab September 2010 spielt Felix Goldbeck als 2./3. Oboist im Bruckner Orchester Linz.

 

Bereits während des Studiums wurde Felix Goldbeck zu mehreren Projekten mit verschiedenen Orchestern und Ensembles eingeladen, so u.a. mit der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, den Münchner Bach-Solisten, der Jungen Münchner Philharmonie und dem Bayerischen Kammerorchester. Er spielte mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, der Niederbayerischen Philharmonie sowie den Nürnberger Symphonikern.

 

Im September 2007 erhielt Felix Goldbeck ein Stipendium für die Toho Gakuen Orchestra Academy in Japan.

 

Von besonderem Stellenwert ist für ihn seine Tätigkeit im Jungen Klangforum Mitte Europa. Dieses Projektorchester setzt sich aus Musikstudenten aus Tschechien, Polen, Deutschland und der Slowakei zusammen und wurde für seine Arbeit mit dem Praemium Imperiale 2004, dem Marion-Dönhoff-Preis 2005 sowie dem Europäischen Jugendorchesterpreis 2006 ausgezeichnet.

 

Besondere Erlebnisse waren die zweimaligen Konzerte im ehemaligen KZ Theresienstadt, die Eröffnung des Theaters in Ramallah (Palästina) mit 60 palästinensischen Kindern sowie der Auftritt bei den Mahler-Festwochen 2007 in Toblach mit der VI. Symphonie von Gustav Mahler.